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voestalpine setzt auf Human Safety Management – HSM®

innot gmbh berät oberösterreichisches Stahlunternehmen bei Evaluation und Weiterentwicklung des Notfallmanagement-Systems

Die voestalpine betreibt am Standort Linz eines der modernsten Hüttenwerke Europas. Sämtliche Anlagen, die zur Erzeugung hochwertiger Stahlbänder benötigt werden, befinden sich in unmittelbarer Nähe zueinander und ermöglichen daher einen integrierten Produktionsprozess. Wichtige Unternehmensgrundsätze, wie "Sicherheit und Gesundheit", "Umweltschutz", "kontinuierliche Verbesserung" sowie "Prävention", bilden die Grundlage für die integrierten Q-S-U-Managementsysteme. Auf dieser Grundlage entschieden sich die Verantwortlichen der voestalpine Stahl GmbH 2007, das Notfallmanagement-System umfassend evaulieren zu lassen. Den Auftrag hierfür erhielt die innot - interdisziplinäres notfallmanagement und training - gmbh, die bereits seit mehrerern Jahren Notfallschulungen für Führungskräfte des Unternehmens durchführt.

Ziel des Projekts war, mittels Überprüfung konkreter Anlassfälle, Evaluation der Aufbau- und Ablauforganisation sowie Überprüfung von Schnittstellen (z. B. zwischen Produktion und den "voest-Blaulichtorganisationen"), Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung und Effizienzsteigerung zu erhalten. Besondere Herausforderungen bestanden hier zum einen in der Komplexität aufgrund des integrierten Produktionsprozesses, zum anderen in der Vorgabe des Auftraggebers, Wissen und Erfahrungen der Mitarbeiter adäquat einzubeziehen. Die Evaluation wurde nach den Standards von Human Safety Management® durchgeführt. Dieses, von der innot gmbh speziell für die Anwendungsgebiete "Health & Safety" und "Notfallmanagement" entwickelte Management-System, steht für umfassende Prävention, integrierte Lösungen, Reduktion von Komplexität und gezielte Nutzung der Humanfaktoren.

Im Rahmen der Ist-Stand-Analyse wurde neben "klassischen Verfahren" vor allem ein neuartiges computergestütztes Auswertungsverfahren aus dem Wissensmanagement (GABEK© Winrelan®) eingesetzt. Das GABEK©-Verfahren (GABEK steht für Ganzheitliche Bewältigung von Komplexität) ermöglichte im Projekt eine effiziente und aussagekräftige Auswertung der qualitativen Mitarbeiterbefragung. Hierzu Herr Ing. Huber, Leiter Arbeitssicherheit und Projektleiter: "Beeindruckend bei dieser Art der Evaluation war, wie viele wichtige Erkenntnisse wir allein über die Einschätzungen, Erfahrungen und Aussagen unserer Mitarbeiter bekommen haben. Die GABEK-Analyse hat ermöglicht, die enorme Anzahl der Fragestellungen und Themen zu sortieren und somit die Komplexität zu reduzieren. Dadurch wurde es möglich, Prioritäten zu setzen und schließlich konkrete Arbeitspakete für die Umsetzung zu schnüren." Die Evaluation wurde Ende 2007 abgeschlossen. Ab 2008 beginnt die Umsetzung der Arbeitspakete. "Die Auswertung hat gezeigt, dass wir grundsätzlich gut aufgestellt sind. Ebenso wurden aber auch Ansatzpunkte für Verbesserungen deutlich. Auch für die weitere Arbeit im Bereich Notfallmanagement werden uns die Experten der innot gmbh unterstützen," resümiert Huber.

 

Letzte Änderung: 19.02.2010 Download als PDF


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