| Bereits vor ca. 2 Jahren hatte Oberbürgermeister Christian Ude die Notwendigkeit gesehen, ein Konzept zur psychosozialen Notfallversorgung für München zu erarbeiten. Zunächst lag diese Aufgabe auf Grund der Verantwortlichkeit in einem Katastrophenfall in den Händen des Kreisverwaltugnsreferates, hier bei der städtischen Branddirektion. Mit der WM und dem Auftrag der FIFA bekam das Thema eine neue Brisanz und einen aktuellen Anlass. Anfang Juli 2005 wurde die Aufgabe vom KVR an das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) übergeben. Die innot gmbh bekam den Auftrag, das RGU bei der Konzeptentwicklung zu beraten. Es wurde eine Projektsteuerungsgruppe des RGU eingerichtet, die mit Beratung der innot gmbh ein gesamtstädtisches Konzept zur psychosozialen Notfallversorgung erarbeitete. Großschadensereignisse erfordern integrierte Lösungen. Das Konzept beschreibt ein integriertes Notfallmanagement mit den Hauptfeldern Organisation, Kommunikation, technische Ausstattung und Psychologie. Es koordiniert die bereits in den bestehenden Strukturen vorhandenen psychosozialen Unterstützungen und macht die Angebote der Öffentlichkeit zugänglich.
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