| Die Vertreterin des Ministeriums für Arbeit und soziale Entwicklung bedankte sich über die schon geleistete Arbeit der innot gmbh und der Kindernothilfe und wies daraufhin, dass diese Ausbildung eine große Bedeutung für das Land hat. Die Vertreterin des Gesundheitsministeriums hob hervor, dass neben den medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen die psychische Rehabilitation immer wichtiger wird und begrüßt das Konzept der Ausbildung, das sich neben den Opfern auch an die direkt und indirekt Betroffenen wendet. „Die Arbeit mit der gesamten betroffenen Bevölkerung wird es möglich machen, aus der angespannten Situation herauszukommen“.
Pater Vladimir erinnert sich gerne an den Anfang des Projektes „Die Kindernothilfe war schnell vor Ort und hat uns mit Hilfsgütern unterstützt, das war wichtig, um wieder Sicherheit in Beslan herstellen zu können“. Jetzt macht er sich selbt auf und wird die nächsten Jahre die Ausbildung zum Traumaberater durchlaufen. Bis 2007 wird er mit Sozialarbeiterinnen, Erzieherinnen, Krankenschwestern, Ärzten, Psychologinnen, Lehrerinnen in acht Blöcken die notwendige Theorie und das Handwerkszeug erlernen. Er freut sich darauf, dass er das in den Ausbildungsblöcken Gelernte gleich in die Tat umsetzen kann, weil die Ausbildung berufsbegleitend und praxisorientiert ist. Nach den ersten beiden Ausbildungstagen zogen Dr. Tine Adler – Projektleiterin der innot gmbh - und Peter Hoffmann – Projektleiter der Kindernothilfe – ein positives Resümee und freuen sich auf den nächsten Block im Mai 2005.
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