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Erdbebenkatastrophe in Haiti

innot plant Projekte zur längerfristigen Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV)

Die innot gmbh ist seit Jahren im Bereich der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) im In- und Ausland aktiv. Neben der Entwicklung von PSNV-Konzepten für öffentliche Einrichtungen, Hilfsorganisationen und Behörden waren innot-Experten immer wieder auch unmittelbar bei Großschadensereignissen und Katastrophen tätig. Momentan laufen, in Kooperation mit Humanitären Organisationen, erste Planungen zur Realisierung  von PSNV-Projekten in Haiti. innot-Experten unterstützen und beraten hier ebenfalls vor Ort eingesetzte Mitarbeiter/innen der Hilfsorganisationen, die trotz Routine und Professionalität ebenfalls zum Teil stark belastet sind.

Die innot gmbh ist seit Jahren im Bereich der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) im In- und Ausland aktiv. Neben der Entwicklung von PSNV-Konzepten für öffentliche Einrichtungen, Hilfsorganisationen und Behörden waren innot-Experten immer wieder auch unmittelbar bei Großschadensereignissen und Katastrophen tätig. Ein herausragendes Ereignis stellt in diesem Zusammenhang das Geiseldrama in Beslan (Nordossetien) dar, bei dem Terroristen am 1. September 2004 rund 1.380 Geiseln in einer Grundschule in ihre Gewalt brachten. 600 Menschen kamen dabei ums Leben, die meisten davon Kinder. Viele tausend Menschen litten und leiden zum Teil noch heute an den seelischen Folgen der Gewalttat und entwickelten zum Teil schwerwiegende traumabedingte Erkrankungen. Zusammen mit der Kindernothilfe realisierte innot ein "Hilfsprogramm", bei dem 50 lokale Fachkräfte (Sozialberater/innen, Lehrer/innen, Erzieher/innen, Ärzte, Seelsorger, Mitarbeiter/innen von Behörden) zum/zur"Traumaberater/innen" ausgebildet wurden. Ziel war, vor Ort ein Netzwerk von kompetenten Berater/innen und Multilpikatoren/innen zu schaffen und somit die Akzeptanz einer "psychologischen Hilfe" zu erhöhen und deren Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

Auch das Erdbeben in Haiti hat furchtbare Spuren hinterlassen. Aufgrund der Schwere des Bebens, der großen Anzahl an Toten, Schwerverletzten und Verletzten und der massiven Zerstörung sowie der bereits vor dem Erdbebeben  äußerst prekären und schwierigen Situation im Land, muss damit gerechnet werden, dass eine große Anzahl von Menschen dauerhaft unter starken seelischen Belastungen leiden wird. Nachdem in den letzten Wochen Bergung, medizinische und hygienische Notfallmaßnahmen sowie die Sicherung der Lebensgrundlage für die betroffenen Menschen im Vordergrund stand, müssen in einem nächsten Schritt Maßnahmen der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) umgesetzt werden, um verzweifelte und stark belastete Menschen "seelisch zu stabilisieren" und schweren posttraumatischen Belastungsstörungen vorzubeugen. Auch hier bietet die Ausbildung von sog. "Traumaberater/innen", unter Berücksichtigung der Situation vor Ort sowie der spezifischen kulturellen und religiösen Bedürfnisse, eine gute Grundlage für eine effiziente und langfristige psychozoziale Hilfe.

Momentan laufen, in Kooperation mit Humanitären Organisationen, erste Planungen zur Realisierung  von PSNV-Projekten in Haiti. innot-Experten unterstützen und beraten hier ebenfalls vor Ort eingesetzte Mitarbeiter/innen der Hilfsorganisationen, die trotz Routine und Professionalität ebenfalls zum Teil stark belastet sind.

Eine kurze Information zur "Ausbildung von Traumaberater/innen" finden Sie auf der innot-Homepage unter "Praxisbeispiele - Training und Ausbildung".

Für Fragen können Sie sich gerne auch telefonisch oder per mail an uns wenden:

Ansprechpartnerinnen:
Dr. Tine Adler
Tina Dietz
0049 89 54 55 82 52
info@innot.net







 

Letzte Änderung: 18.02.2010 Download als PDF


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